Jetzt, wo reisen mit dem Rollstuhl – zumindest in ferne Gebiete – nicht empfehlenswert ist, sollte man wenigstens die Gedanken reisen lassen. Viele Menschen mit Behinderung haben ihre faszinierenden Erlebnisse zu Papier gebracht und lassen uns als Leser daran teilhaben.


Do what you can’t

Mit einem Bein auf den Kilimandscharo

Mit acht Jahren verliert Tom Belz sein linkes Bein durch Knochenkrebs. Doch sein ungebremster Lebensmut und sein starker Wille helfen ihm, selbst die größten Hürden zu nehmen. Mit zwölf entscheidet er sich bewusst gegen eine Prothese, weil sie eher hindert als hilft. Mit 33 Jahren steht er auf dem höchsten Gipfel Afrikas und streckt siegesbewusst seine Krücken in den Himmel. Toms Botschaft: »Lass Dir von niemandem einreden, dass Du etwas nicht kannst. Wenn Du etwas wirklich willst, dann mach es. Do what you can´t!«

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Gegen den Strom

Über 6.000 km durch China, entlang des längsten Flusses des Landes von Shanghai nach Tibet. Andreas Pröve nimmt dieses Wagnis auf sich. Mit dem Rollstuhl. Er erzählt von seiner faszinierenden Reise durchs Jangtse-Delta, von Hürden und Höhepunkten, Land und Leuten. Eine Geschichte, die zeigt, dass Hindernisse da sind, um überwunden zu werden.

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I’ll push you

Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl

Mit fünfzehn erleidet Justin einen Verkehrsunfall, der eine voranschreitende Autoimmunerkrankung auslöst. Als er seine Arme und Beine nicht mehr bewegen kann, ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Sein großer Traum: eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg in Nordspanien. Als er Patrick, seinem Freund seit Kindertagen, davon erzählt, zögert dieser keinen Moment, sich mit ihm auf das Abenteuer einzulassen. Die Reise bringt beide an ihre Grenzen, doch gemeinsam bewältigen sie die 800 Kilometer lange Strecke. Ein ungewöhnlich starkes Zeugnis von Mut, Glauben, wahrer Freundschaft und unbedingtem Vertrauen, das anregt, zu wagen, was man nie für möglich hielt.

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Dachdecker wollte ich eh nicht werden

Das Leben aus der Rollstuhlperspektive

Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben
Menschen tätscheln ihm den Kopf oder starren ihn an – Raúl Aguayo-Krauthausen, der aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl sitzt und kleinwüchsig ist, weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen. Dabei ist jeder zehnte Deutsche behindert, da sollten wir uns doch eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben, die nicht «normal» sind. Doch das Gegenteil ist der Fall. Raúl Aguayo-Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann.

Zwar kein Reisebericht, aber ein sehr beeindruckender Mensch, den man im positivsten Sinne als Deutschlands wichtigsten Lobbyisten für Menschen mit Behinderung bezeichnen kann…

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Im Rollstuhl zu den Orang-Utans

Eine Reise um die halbe Welt, um den Regenwald zu retten.

Mit einem Vorwort von Claus Kleber und zahlreichen farbigen Fotos

Benni kommt aus Rheinland-Pfalz und reist für sein Leben gern. Und er liebt Orang-Utans. So sehr, dass er die rothaarigen Menschenaffen unbedingt einmal in ihrer Heimat auf der Insel Borneo besuchen will. Das wäre nicht so erstaunlich, würde er nicht an der unheilbaren Erbkrankheit Muskeldystrophie Duchenne leiden: Der 27-Jährige ist seit seiner Pubertät völlig gelähmt. Wie Benni dennoch 15.000 Kilometer weit im Rollstuhl nach Indonesien reist, davon erzählt dieses Buch. Seine Familie und Helfer machen das Unmögliche möglich und so besucht er Orang-Utan-Camps, trifft Umweltschützer, begegnet den einheimischen Dayak und begeistert ganze Schulklassen mit seinem intensiven Lebensmut.

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Ein Rollstuhl auf Reisen

Südamerika aus einem anderen Blickwinkel

Fast ein Jahr lang zu zweit im Mercedes-Sprinter durch Südamerika – ein großes Abenteuer für Sven Koch und seine Freundin Joanna! Die Reise führt sie meist abseits der ausgetretenen Touristenpfade: in den Regenwald, hoch oben in die Anden und mitten ins Großstadtgetümmel. Sie werden überwältigt von der zwanglosen Lebensart der Menschen und der unglaublichen Freiheit, die sie in den unvorstellbaren Weiten in der unberührten Natur erleben. Für Sven, der seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist, ergeben sich dabei ganz besondere Fragen: Wie wird er als Rollstuhlfahrer zurechtkommen? Wie werden ihm die Menschen begegnen? Und welche unerwarteten Schwierigkeiten muss er meistern?

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